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Do it yourself - Ledertasche Nepal

 

Diese Benfiztasche zur Unterstützung der Erdbebenopfer von Nepal hat einen ganz besonderen Werdegang. Wir möchten Dir jetzt zeigen mit wie viel Liebe sie entstanden ist

Und das sind die Materialien, die wir verwendet haben:

2 verschiedene Wildlederarten, Schere, Nähmaschine, Skalpel, Lederfarbe, Borstenpinsel, Tupfschablone, Effektleder, Ahle, Lack (z.B. Fahrzeuglack), Lederkleber

 

 

Zunächst wurden einige Vorlagen gesichtet, um die größtmögliche Harmonie des dargestellten Tempels und der Tasche zu erreichen. Aus zwei Wildlederarten wurde das Fundament des Tempels ausgeschnitten und mit der Vorlage verglichen. Hierfür verwendet man eine sehr scharfe Schere, um das Wildleder sauber zu durchtrennen und keine Ausfransen zu riskieren.

 

 

Die Stufen des Fundaments wurde mit einem hellen Faden genäht. Dies erfolgte zwingend vor dem Aufnähen auf die Tasche, da sonst die verlaufenden Strukturen und Richtungen der Naht kaum machbar wären. Durch das Aufsetzen der Vorlage zeigt sich, dass das Fundament die Vorlage perfekt ergänzt.

 

 

Danach kann das Aufbringen auf die Tasche erfolgen. Die auslaufenden Strukturen des Fundaments wurden durch weitere Nähte auf der Tasche nach rechts ergänzt. Um die Bordüre am Taschenrand anzufertigen ist es nötig, mit einem Skalpel eine passende Tupfvorlage auszuschneiden bzw. auszustanzen. Damit wird dann das Endlosmuster immer wieder aufgelegt und mit goldener Farbe betupft. Der Farbton kann durch mischen an die Grundfarbe der Tasche angeglichen werden. Hierfür ist es ratsam einen Borstenpinsel zu verwenden. Die Stärke richtet sich nach der Detailreiche der Tupfschablone.

 

 

Bei der Anfertigung der goldenen Tempelanlage wurde Effektleder mit einer ähnlichen Struktur wie die Vorlage verwendet. Bei der Verzierung des Leders ist es manchmal nötig eine Ahle zu verwenden, da ein Pinsel zu dick sein würde. Damit lassen sich mit etwas Geschick sehr dünne Linien zeichnen.

 

 

 

Einen Vergleich mit dem Original hält das Lederstück jetzt schon stand.

 

 

Mit der gleichen Technik wird die goldene Tempelstehle der Detailtreue der Vorlage angepasst.

 

 

Aus Papier wird eine ungenaue Rißkante erstellt. Diese wird wiederum auf die Tasche aufgelegt und ein feiner Sprühnebel auf die Tasche indirekt aufgesprüht (Weißer Lack z. B. Fahrzeuglack). Dieser Vorgang wird wiederholt bis sich eine Bergkette ergibt.

 

 

Fundament, Stehle und Bergkette fangen an sich zu einem harmonischen Gesamtbild zu vereinen.

 

 

Die Flagge Nepal wurde mit einem dünnen Pinsel und Lederfarbe bemalt. Zuvor wurde diese farblich passend ausgesucht und mit einer scharfen Schere ausgeschnitten.

 

 

Die rechte obere Ecke erscheint für die Flagge der richtige Platz. Wichtig ist hierbei, dass die Gesamtstimmung des Bildes nicht gestört wird, sondern das zusätzliche Gimmick den Eindruck nur noch verbessert.

 

 

Ist man zufrieden, wir mit einem Lederkleber alles fixiert und mit Gewichten beschwert. Danach erfolgt das Aufnähen der Stehle und der Fähnchenschnur, die mit der Außenanlagen des Tempels verbunden sind.

 

 

Mit Silberstift wird in nepalesischer Schrift der Schriftzug "Nepal" vorgezeichnet und dann mit Gold nachgemalt.

 

 

Das Aufnähen der Flagge kann im Vorwärts- und Rückwärtsgang erfolgen. Durch die Größe der Tasche ist wenig Platz unter der Nähmaschine.

 

Mit Pinsel wurden verschiedenfarbige Gebetsfahnen an die Schnüre angebracht. Zudem wurden die für Rituale wichtigen Bögen auf das Fundament gemalt. Das Ergebnis sieht im Holzregal schlussendlich sehr ansprechend aus.

 

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